MIT DABEI SEIN - MIT GESTALTEN! CSU Kreisverband Weiden

 

Vorstandschaft Frauen Union Weiden

Kreisvorsitzende:              Sabine Zenger

Stellv. Kreisvorsitzende:  Stadträtin Dagmar Nachtigall
Stellv. Kreisvorsitzende:  Angela Hoffmann

Schriftführerin:                 Stadträtin Dagmar Nachtigall

Schatzmeisterin:               Karola König


Beisitzer:

   Sabine Buchberger
   Alexandra Lukas
   Sandra Prichta
   Kerstin Stolberg
   Stadträtin Stefanie Sperrer
     

Kassenprüfer:

    Maria Hammer
    Waltraud Zitzmann

 


 


Die Frauen Union Weiden feierte im Pfarrheim Maria Waldrast zum zweiten Mal ein Fest, diesmal unter dem Motto "Servus Weiden am See - Feiern wie im Burgenland". Kreisvorsitzende Sabine Zenger konnte zu Wein aus Weiden am See vom Weinbau Kummer sowie Kümmelbraten der Hofkäserei Lang, Oed, und herzhaften Heurigen-Schmankerln viele Gäste begrüßen. Darunter den Schirmherrn Stadtrat und CSU-Kreisvorsitzenden Stephan Gollwitzer, Bezirkstagsvizepräsidenten und Bürgermeister Lothar Höher, Stadträtin Dagmar Nachtigall sowie Stadtrat Heiner Vierling. 

Die Kreisvorsitzende schwärmte von der Partnergemeinde Weiden am See, sie besteche durch die freundlichen Menschen, die Weinseligkeit und es gebe keine Sprachbarriere - man verstehe sich problemlos, da hier wie dort die Mundart gepflegt werde. Die musikalische Umrahmung übernahmen Hans Dotzler und Reinhold Maaß mit typischer Heurigen-Musik. Informationen über die Partnergemeinde lieferte der Vorsitzende des Weidener Städtepartnerschaftsvereines, Joachim Strehl. (Text: Sabine Zenger)

Politisch interessiert und hochmotiviert, so präsentierte sich der Kreisverband der Frauen Union bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Lehner in Rothenstadt. Ohne jede Gegenstimme wurde die FU Kreisvorsitzende Sabine Zenger in ihre Arbeit bestätigt und wiedergewählt. „Frauen haben nicht nur ein Wörtchen sondern ein gewaltiges Wort in der Politik mitzureden, diesen Respekt fordern wir in der heutigen Zeit ein“, so die alte und neue Kreisvorsitzende. Ebenso benötige die CSU dringend ihre FU, um die politischen Geschicke mit Herz und Verstand mitzutragen.

In ihrem Tätigkeitbericht ging Zenger besonders auf den Besuch am 24. Dezember bei der Andacht in der Obdachlosenunterkunft ein. Hier verteilte die FU selbstgebackenen Kuchen und vom Erlös des eigenen Volkstanzkurses wurden den Betroffenen Wollhandschuhe geschenkt.

Das Thema Pflegereform wurde mit der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer behandelt, ein französischer Abend wurde gefeiert und ebenso nach Abensberg gefahren, wo man den Integrationsbeauftragten der CSU Martin Neumayer zum Austausch traf. Für das kommende Jahr hat sich die FU schon einiges überlegt, so werde das erste Halbjahr bewusst auf das Thema Gesundheit, Wellness und Geselligkeit ausgerichtet, aber auch auf aktuelle Themen wie z. B. barrierefreies Wohnen, eine gemeinsame Veranstaltung mit der FU Amberg zum Thema „Frauen und Technik“ mit einem Dozenten der OTH Amberg/Weiden. Danach wird es hochpolitisch zugehen, so Zenger. „Ab dem Frühsommer läuft der Bundeswahlkampf auf Hochtouren. „Das heißt Veranstaltungen zu organisieren, die politisch zur Unterstützung von Albert Rupprecht dienen“. So sei man mit Herzblut dabei und würde nichts als FU anpacken, ohne vorher zu überlegen. 

Das Bundestagsmitglied Rupprecht, ging besonders auf die Mütterrente ein, für die sich die Frauen Union sehr stark gemacht hätte. Auf die Stadt Weiden bezogen machte er deutlich, was er in seinen 14 Jahren in Berlin für die Stadt Weiden erkämpft hat. Der Fraktionsvorsitzende der CSU Weiden Wolfgang Pausch ließ die Stadtpolitik Revue passieren. „Wir werden ein großes Investitionsprogramm an den Weidener Schulen durchführen, damit dieser Standortfaktor gestärkt wird“. Er ging noch auf die Eröffnung des Einkaufzentrums NOC im Herzen der Stadt ein:“ Weiden soll wieder zur Einkaufsstadt werden“.

Das Fördermitglied der FU Weiden und Kreisvorsitzende der CSU Stephan Gollwitzer unterstrich, dass die FU in Weiden einen großen Zuspruch ihrer CSU Familie genießen kann.

Bei den Neuwahlen wurden alle Damen einstimmig gewählt und danach die anstehenden Ehrungen durchgeführt. 

Für 35 Jahre: Irene Heining

Für 30 Jahre: Marieluise Bihler, die Ehrenvorsitzende Dagmar Brühler, Dagmar Nachtigall, Gerda Burger, Dagmar Schröpf und Ingrid Heinrich.

Für 20 Jahre: Daniela Janda, Brigitte Stangl und Maria-Luise Schindler.

Für zehn Jahre: Martina Siller und Stefanie Sperrer. (Text: Dagmar Nachtigall)

Zum Jahresauftakt konnte zu diesem Vortrag die stellvertretende Kreisvorsitzende der Frauen Union Weiden, Angela Hoffmann, eine große Zahl an Interessierten begrüßen.

Die Traditionielle Chinesiche Medizin (TCM) ist 2000 Jahre alt, 250 n. Chr. erschien das erste Medizinbuch, so der Referent Christian Bauer, welcher als Therapeut in der Praxis für ganzheitliche Medizin „VIA CURA“ tätig ist.

Früher war es in China üblich gesund zum Arzt zu gehen, um die Gesundheit zu erhalten. Heute wird in China die Schulmedizin mit der TCM kombiniert, die Schulmedizin eigne sich für die Blutkrankheiten und die TCM für die sog. „Chi-Krankheiten“.

Durch die Behandlung mit Kräutern, Akupunktur und der richtigen Ernährung nach den 5 Elementen bewirkt die TCM, dass der Mensch wieder gesund wird. Hierzu ist es häufig nötig die Lebensweise möglichst dauerhaft zu verändern.

Die TCM steht für körperliches Gleichgewicht und behandelt alle Erkrankungen, heute vor allem chronische Krankheiten (Chi-Krankheiten). Durch fehlerhafte Ernährung kommt es oft zur Übersäuerung des Körpers. Der Körper benötigt verstärkt Mineralstoffe, damit  er basisch bleibt, was zum Mineralstoffmangel führt.

Am Beispiel der „Volkskrankheit“ Rheuma zeigte der Referent einen möglichen Therapieansatz wie folgt auf: Die Kräuter hierfür sind z. B. Löwenzahn und Zitronenmelisse, auch hier spielt der Säure-/Basenhaushalt eine wichtige Rolle. Der Patient solle hier basische Lebensmittel essen, Gerichte dünsten bzw. kochen, jedoch nicht grillen. Die Therapie mit Kräutern wird über 4 Wochen durchgeführt, danach werde über Zunge und Puls kontrolliert, wie sich der Zustand des Patienten geändert habe. Wichtig sei hier ebenfalls, so Bauer, viel zu trinken, Kaffee und Alkohol gänzlich zu vermeiden (Übersäuerung) und zur Entgiftung eine Apfelessigkur durchzuführen. Selbstverständich sei dabei, dass der Therapeut durch das gezielte Abfragen der Vorgeschichte des Patienten eine individuell angepasste Therapie erarbeiten müsse, so Bauer. (Text: Sabine Zenger) 

Donnerstag, 06. Januar 2017   19:00 Uhr        Traditionelle Chinesische Medizin                         FSG Schützenhaus, Hetzenrichter Weg 20
                                                                          Referent: Christian Bauer

Mittwoch, 14. März 2017          19:00 Uhr        Jahreshauptversammlung                                     Gasthaus Lehner, Kirchenstr. 9
                                                                         mit Neuwahlen und Ehrungen

Samstag, 06. Mai 2017            18:00 Uhr        FU-Fest: Servus - Weiden am See                        Pfarrheim Maria Waldrast, Zur Waldrast 1
Anmeldung: sabine-zenger@t-online.de oder 0961 21248 (Frau Hoffmann)

Dienstag, 23 Mai 2017              17:00 Uhr       "Baustellenbegehung-barrierefrei"                         Prößlstr. 23
                                                                          Besichtigung des Bauprojekts "Elements"
                                                                          mit Architekt Alexander Robl                                Treffpunkt: Vorm Architekturbüro Robl

Mittwoch, 21. Juni 2017            17:30 Uhr        Kräuterwanderung mit Ulrike Geschwendtner      Staatsgut Almesbach, Parkplatz, Almesbach 1
Anmeldung: sabine-zenger@t-online.de oder 0961 21248 (Frau Hoffmann) ; Unkostenbeitrag 12,- € ; Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
                                                            

Mütter entscheiden sich für das Leben, so prägnant erklärte die geschäftsführende Bevollmächtigte Andrea Lang die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Donum Vitae in Weiden.

Die Frauen Union (FU) hatte mit ihrer Kreisvorsitzenden Sabine Zenger eingeladen, um die Arbeit von Donum Vitae näher kennenzulernen und die zahlreich anwesenden Besucher waren beeindruckt von der vielfältigen wichtigen Arbeit die hier geleistet wird. Im Jahr 2000 sei Donum Vitae gegründet worden, so Lang, da die Kirchen sich von der Schwangerschaftskonfliktberatung zurückgezogen hätten. Die Ehrenkreisvorsitzende der FU Dagmar Brühler gründete aus diesem Grund in Weiden dieses Institut. Eigentlich würde, so Lang, die Konfliktberatung zu einem möglichen Schwangerschaftsabbruch nur einen kleinen Teil einnehmen, denn es gibt weit mehr Aufgaben. Diese stellte dann die Sozialpädagogin Elisabeth Schieder im Detail vor.

So würde mit Schülern Sexualpädagogische Arbeit in den Schulen betrieben und auch für Mütter und Väter wird ermöglich sich über die Schwangerschaft grundsätzlich zu informieren. Natürlich würde man auch bei Fehlgeburten und Totgeburten die Betroffenen betreuen. „Besonders schwierig ist es, wenn bei pränatalen Untersuchungen festgestellt wird, dass das Kind behindert zur Welt kommen wird“, so Schieder. Dann würden die Mütter ebenso begleitet, wie zum Beispiel auch bei einer Kinderwunschberatung. Fest steht: „Es ist immer eine ergebnisoffene Beratung“, so Schieder.

Lange beantworteten Andrea Lang und Elisabeth Schieder die vielschichtigen Fragen der FU- Mitglieder und auch die beiden CSU Stadträtinnen Stefanie Sperrer und Dagmar Nachtigall stellten viele kommunalpolitische Zusammenhänge mit der Arbeit von Donum Vitae her. Deutlich wurde, dass die Arbeit von Donum Vitae enorm wichtig ist und allen Menschen zur Verfügung steht, wenn es um Schwangerschaft, von der Entstehung bis zur Geburt geht. Sabine Zenger dankte den beiden Verantwortlichen für ihre Arbeit mit einem kleinen Geschenk und betonte, dass die Frauen Union Weiden weiter diese Organisation als Multiplikator unterstützen wird.(Text: Sabine Zenger)

Die Frauen Union ging neue Wege mit ihrem Volkstanz-Schnupperabend zu Gunsten „Die Initiative e. V.“.

Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler brachte mit seiner Vortänzerin Ursula Grillmeier den Damen der Frauen Union sowie den Gästen den Boarischen, die Polka, ja sogar den Zwiefachen bei. Die Schirmherrschaft übernahm Bezirkstags-Vizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher , welcher mit seiner Frau Irmgard die tänzerischen Anweisungen des Stadtheimatpflegers gerne annahm und wie alle Teilnehmer  richtig Spaß am Tanzen hatte.

So war dieser Abend ein Erfolg für alle Anwesenden, einmal etwas neues gelernt zu haben und gleichzeitig das Brauchtum wieder in den Alltag mit einfließen zu lassen.

Lothar Höher betonte, es sei wichtig die eigenen Traditionen zu pflegen, somit sei die Idee der FU Kreisvorsitzenden, Sabine Zenger, sehr gut gewesen,  diese Veranstaltung auf das Programm zu setzen. Zudem sei die „Initiative“ eine herausragende Organisation in unserer Stadt, die schon sehr viel Gutes für Menschen, die auf der Schattenseite leben, getan habe und dies weiterhin in großem Umfang mache. Um den Spendentopf zu füllen überreichte der Schirmherr eine Spende seinerseits, damit machte er der Frauen Union und im besonderen Frau Ursula Barroir, der Gründerin dieser Organisation, eine große Freude. Alle Mittänzer spendeten natürlich fleissig, um das Team rund um Frau Barroir zu unterstützen. Die Spendenübergabe an „Die Initiative e. V.“ erfolgt  gesondert. (Text: Sabine Zenger) 

Die CSU Frauen Union lädt zum Volkstanz Schnupperabend ein. Tanzmeister Günter Alois Stadler zeigte Schirmherrn Bezirkstags Vizepräsident Lothar Höher und der Kreisvorsitzenden Sabine Zenger im Vorfeld bereits ein paar Schritte, bevor sich jeder Interessent am 14 Oktober um 19 Uhr in der Gaststätte Anpfiff, im Sportpark, ehemaliges SV Detag Gelände, in diesem heimischen Tanz testen darf. Der Schnupperabend kostet keinen Eintritt, aber die FU Weiden möchte über Spendenbasis eine Finanzspritze für „Die Initiative e.V.“ Weiden einsammeln. Die Vorsitzende Ursula Barroir nahm mit ihrem zweiten Vorsitzenden Walte Fentzke zuvor Zenger und Höher genau unter die Lupe, ob sie als volkstümliches Tanzpaar geeignet wären. Der Abend soll aber in erster Linie viel Freude und Spaß bereiten. Hier braucht niemand mit Dirndl, Tracht auflaufen, sondern bequeme Alltagskleidung reicht. Für Stadler steht fest: „Als Stadtheimatpfleger gehört das Kennenlernen eines solchen Tanzes zu meinen Aufgaben. Im Elly-Heuss-Gymnasium habe ich bereits zum dritten Mal den Schülerinnen und Austauschschülerinnen unsere Tradition nähergebracht“. Bürgermeister Höher freut sich auf solch einen geselligen, ungezwungenen Abend. „Eine sehr gute Idee, damit sich jeder einmal seiner Tradition widmen kann“. Für die Vorstandschaft um Sabine Zenger, Angela Hofmann und Dagmar Nachtigall eine etwas andere Veranstaltung, die einfach Lust auf mehr machen soll. (Text: Dagmar Nachtigall)

17.09.2016       Teilnahme am Weltbürgerfest - Luftballonstand für Kinder

28.09.2016       19.00 Uhr Basteln herbstlicher Dekorationen mit Sabine Buchberger, Cafe Mitte, Materialkosten: 8 €

14.10.2016       19.00 Uhr Volkstanz-Schnupperkurs im Sportheim "Anpfiff" mit Stadtheimatpfleger

                         Günter Alois Stadler zugunsten der "Initiative" - Spenden erwünscht

 17.11.2016       Donum Vitae stellt sich vor, 19.00 Uhr, Schützenhaus

 02.12.2016       14.30 Uhr Adventnachmittag, Hofkäserei Lang, Oed

 

Am Weltbürgerfest auf dem Gelände des Cafe Mitte beteiligte sich auch die Frauen Union Weiden.

Sogar das wenig berauschende Wetter hielt die FU-Damen Karola König, Sabine Buchberger sowie die Vorsitzende Sabine Zenger nicht davon ab, an alle Kinder Herzluftballons zu verschenken, welche dankenswerter Weise von Stadtrat Markus Bäumler gesponsert wurden. Beim Dosenwerfen konnten die Kinder Preise gewinnen, welche Sabine Buchberger sammelte und zur Verfügung stellte. Die Kinder aus der „Neuen Mitte“, aber auch Kinder aus Syrien, Somalia und vielen anderen Ländern nahmen dankbar diese kleine Abwechslung an, um ein paar fröhliche, unbeschwerte Stunden in diesem für sie noch unbekannten Land zu erleben. Der Glanz in den Augen der Kinder beim Aussuchen eines kleinen Geschenkes seien eine wunderbare Gabe an die Mitwirkenden der FU gewesen, so die Kreisvorsitzende Sabine Zenger. Dies bestätigten auch die Teilnehmer der Jungen Union, die ebenfalls für die Kinder im Einsatz waren. (Text: Sabine Zenger)

Zum ersten Mal unter Führung der Kreisvorsitzenden Sabine Zenger unternahm die Frauen Union Weiden einen Tagesausflug, der die Reisegruppe zunächst nach Abensberg führte. Abensberg ist eine kleine, aber feine Stadt, wie die Reisenden in einer Stadtführung erfuhren. Ausgehend vom Gillamoos, über die ehemalige Burganlage ging die Exkursion zum Aventin-Denkmal, dann Richtung Stadtplatz mit dem schmucken Rathaus sowie zuletzt ins Aventinum, dessen restaurierter Kreuzgang freigelegte Fresken mit der ältesten Ansicht von Abensberg in sich birgt. Die Mittagspause wurde im Traditionsgasthof „Kuchlbauer“ am Stadtplatz eingelegt. Dort besuchte der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, MdL, die Gruppe. Er informierte über seine Arbeit und was ihn motiviert dabei, ebenso trat er in eine Diskussionsrunde rund um die Integrationspolitik ein, welche sich als sehr interessant und aufschlussreich erwies. Der viel erwähnte, aber auch umstrittene Begriff „Leitkultur“ sei eine Bezeichnung, die wohl in verschiedenen Ländern unterschiedlich benannt würde, so Neumeyer, jedoch beinhalte er überall die gleichen Grundsätze, so sollte es jedenfalls sein. Neumeyer vertritt hier eine klare Position: Zur Leitkultur gehören Toleranz und Pluralismus, der Vorrang der Vernunft vor religiöser Offenbarung und einer Demokratie, die auf der Trennung von Religion und Staat beruht. Verbindliche Regeln -  und Gesetzestreue  - für alle. Dies sei zu vergleichen mit dem Sport oder dem Bau; nicht auszudenken was los wäre, so der Abgeordnete, wenn jeder macht, was er will. Es gäbe keine stabilen Häuser, Straßen und Brücken, keine Wettkämpfe mehr. Integration kann nur gelingen, wenn die hier geltenden Regeln respektiert und eingehalten würden, so der Integrationsbeauftragte.  Die Kreisvorsitzende überreichte dem Abgeordneten zum Dank „hochprozentige Nahrung“ – im Max-Reger-Jahr 2016 und als echte Weidener Spezialität, die Max-Reger-Tropfen, von der Firma Peschke. Weiter ging es nach Aiglsbach in die Hallertau. Dort besuchte die Frauen Union die Hofbrauerei der Familie Schmidt – die“ Joferbräu“.  Hier wirkt eine überaus freundliche und sympathische Familie, die mit Herzblut ihren Betrieb führt . Die Wirtin hat sehr erfoglreich bei der „Landfrauenküche“ im Bayerischen Fersehen mitgewirkt. Der Chef des Hauses, Georg Schmidt, führte die Reisegruppe in die Hopfengärten und erläuterte die aufwändigen Arbeiten im Hopfengarten. Bis um den 25. August die Hopfenernte beginnt, muss ein Hopfenbauer viel Arbeit in seinen Hopfen stecken, was die hohe Wertigkeit dieses Produktes den Endverbrauchern wieder etwas näher brachte. Mit dieser neu gewonnenen Wertschätzung ausgestattet, wurden dann die drei selbstgebrauten Biere der Joferbräu mit Genuß zu einer wunderbaren deftigen Brotzeit getrunken. Auch die „Hopfnhex“ – ein süffiger selbstgemachter Hopfenlikör – begeisterte die Reisenden. Danach trat die rundum zufriedene und begeisterte Reisegruppe von Aiglsbach aus die Heimreise an. (Text: Sabine Zenger)

Die Regensburger CSU-Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer hat für das Problem junge Leute an den Pflegeberuf heranzuführen einen Vorschlag: "Wir fordern ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Menschen, um deren Sozialkompetenz zu schärfen." Daneben habe der Landtag ein Programm für Späteinsteiger in die Pflege aufgelegt. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, die Ausbildung in Teilzeit absolvieren zu können.

Die Pflegereform sei durchaus komplex und gar nicht so leicht umzusetzen, so Stierstorfer.

Die Tagespflege zu stärken sei ein klares Ziel, das es umzusetzen gelte.  Derzeit gebe es 100 unterschiedlichste Wohnmodelle im Freistaat, dieser unterstütze vor allem auch den ambulanten Pflegebereich. Gleichwohl sei es der Politik bewusst, dass nicht alle die Pflege ihrer Angehörigen in die eigenen Hände nehmen könnten. Die Gesellschaft habe sich grundlegend verändert. Beide Partner seien inzwischen beruflich stark eingebunden und könnten sich so nicht um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern.

Die Attraktivität des Pflegeberufes müsse gefördert werden, um auch die Wertschätzung dieses Berufsstandes zu steigern.  Dies hatte auch die Vorsitzende der Weidener Frauen-Union, Sabine Zenger, bei ihrer Begrüßung unterstrichen. Ansetzen müsse man vor allem bei den Verdienstmöglichkeiten, so Stierstorfer, die im Landtag eine Projektgruppe zu Gesundheit in der Oberpfalz leitet und Vorsitzende im Ausschuss Familie und Bildung ist.

Natürlich sollte auch die Nachbarschaftshilfe nicht unerwähnt bleiben. "Einfach mal nachschauen, ist wichtig." Es könne doch nicht sein, dass Verstorbene erst nach zwei Wochen in ihren Wohnungen aufgefunden würden. Es gebe eben das Problem der Anonymität. Und daraus könne man auch nicht mehr zurück. "Wir haben ein Modell geschaffen, wo man nicht mehr selber betreut, sondern die Betreuung nach außerhalb vergibt." Deutschland sei ein Land der Individualisten geworden.
Ebenso forderte die stellvertretende CSU-Bezirksvorsitzende eine stärkere Vernetzung der Pflegeberufe und die Einrichtung von Pflegestützpunkten für akute Fälle. "Man muss einfach wissen, wo man seinen Notruf absetzen und fachkompetente Auskunft erhalten kann." Stierstorfer sagte, sie könne sich eine Notrufnummer ähnlich der Feuerwehr vorstellen.

Die Oberpfalz sei jedoch unterversorgt in puncto Palliativ und Hospiz. Die Ausbildung der Ärzte sollte in diesem Bereich stärker vernetzt werden. Der Apell der Abgeordneten an die Frauen-Union mitzuhelfen, um die Einrichtung einer Kinder-Hospiz-Einrichtung in der Oberpfalz zu etablieren, wurde gerne aufgegriffen und angenommen.


Der Freistaat habe 15,5 Millionen Euro in den Doppelhaushalt gesteckt, um die Kommunen bei der Anwerbung von Allgemeinärzten auf dem Land zu stärken. Man könne sich dabei eine Filialbildung vorstellen. Dies bedeute, dass die Ärzte eine feste Praxis und Filialen haben, die übers Land verteilt und an bestimmten Tagen besetzt sind. Und die sollten dann öffentlich subventioniert werden. (Text: Sabine Zenger)

Anlässlich des diesjährigen Muttertags verschenkten engagierte Mitglieder der Jungen Union und der Frauen Union  als Zeichen des Respekts und der Anerkennung für die oftmals aufopferungsvolle Erziehungsarbeit der Mütter  Rosen an Passantinnen in der Weidener Innenstadt. Für Kinder hielten die CSU-Arbeitsgemeinschaften auch verschiedene Süßwaren bereit.

Die Beschenkten freuten sich sichtlich über die Aktion bei der über einhundert der beliebten Zierpflanzen an die Frau gebracht wurden. Sabine Zenger, Vorsitzende der lokalen Frauen Union ist der Meinung, dass man den Müttern nicht oft genug „Danke“ sagen könne.

Auch die Kreisvorsitzende der JU Weiden Maria Sponsel zeigte sich rundum zufrieden über die gelungene Öffentlichkeitsarbeit. „Es ist uns wichtig nah am Menschen zu sein“, betonte die 32-jährige Lehrerin. Interessierte Mitbürger bekamen darüber hinaus die Möglichkeit sich direkt vor Ort über die politischen Aktivitäten der im Volksmund als Schwarze Bezeichneten zu informieren.

Die hochwertigen Rosen wurden freundlicherweise von Isolde Hofmeister und der seit 1960 bestehenden Gärtnerei Steinhilber in Rothenstadt gesponsert. (Text: Lucas Weigl)

Neue Gesprächsreihe gestartet – „Frauen Union Weiden trifft….“

Zum Auftakt dieser neuen Gesprächsreihe lud Vorsitzende Sabine Zenger MdB Albert Rupprecht ein.

Eine Gruppe von FU-Damen sowie die die JU-Kreisvorsitzende Maria Sponsel (ebenfalls FU-Mitglied) diskutierte zusammen mit Albert Rupprecht aktuelle Themen und grundsätzliche gesellschaftliche Probleme unserer Zeit.

Vorsitzende Sabine Zenger erläuterte  ihre Einstellungs zum Betreuungsgeld sowie die Unterbringung unserer Kinder in Kita’s. Das Betreuungsgeld ermögliche es Familien sich für die Betreuung ihres Kindes zu Hause zu entscheiden. Es solle allen Eltern freigestellt sein, ob sie ihr Kind in den zumindest ersten 3 Jahren selbst betreuen möchten oder es in die Obhut einer Kindertagesstätte zu geben. Die sog. „Herdprämie“ sei  für sie ein Schlagwort, auf das sie gut verzichten könne. Kinder aus bildungsschwachen Familien wären in einer Kita sicher gut aufgehoben, da sie dort die nötige Betreuung erhalten würden, so Zenger.

Sabine Buchberger, eine ehrenamtlich sehr engagierte Frau und Beisitzerin der FU, gab einen Überblick über ihre täglichen Erfahrungen mit sozial benachteiligten Menschen. Sie ist schon lange bei der Initiative aktiv und unterstützt diese so gut sie kann. In letzter Zeit fehle es allerdings an Unterstützung für diese Organisation, sei  es finanziell wie auch ideell. Hier könne sich die Stadt durchaus wieder mehr engagieren, um die bereits geleitete Arbeit im Bereich der „Neuen Mitte“ im Stadtteil Stockerhut, aber auch in anderen Bereichen  nicht wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ebenso gab Buchberger zu bedenken, dass es immer mehr Bedürftige gäbe, die sich davor scheuen sich in der Kleiderkammer von verschiedenen Hilforganisationen mit Kleidung zu versorgen. Es plage sie auch die Sorge, die Migranten würden ihnen alles wegnehmen.

Die JU-Kreisvorsitzende Maria Sponsel berichtete aus ihrem Schulalltag, der ihr zeige, wie wenig Anleitung Kinder und Jugendliche heute von zu Hause bekämen. Die Werte, welche einst in Familien vermittelt wurden, sind bei vielen Jugendlichen nicht mehr bekannt. Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen für andere Menschen u. v. m. blieben mehr und mehr auf der Strecke. Die „no future“ Mentalität greift um sich und bedinge auch, dass immer mehr Jugendliche keine Vorstellung von ihrer Zukunft hätten, sei  es beruflich oder privat. Auch müsse man das Übel der sich nacheinander aufbauenden „Hartz-IV-Generationen“ endlich einmal an der Wurzel packen, da dieses Problem in absehbarer Zeit nicht mehr in den Griff zu bekommen wäre, so Sponsel.

Auch die Situation der Pflegekräfte wurde beleuchtet. Hier kam man einhellig zu dem Schluss, das System müsse dringend „entschleunigt“ werden, von überbordender Dokumentationspflicht befreit und wieder auf die grundlegenden Arbeiten der Pflege am Patienten fokussiert werden. Eine Zusammenlegung der Ausbildungszweige von Kranken- und Altenpflege wurde deutlich abgelehnt, dies würde der Qualität nicht förderlich sein, so auch Albert Rupprecht.

Diese aktive und lebendige Diskussion der Frauen-Union-Damen brachte dem Bundestagsabgeordneten viele Eindrücke der Basis entgegen und konnte ebenso einige der Anliegen mit nach Berlin weitergeben. Albert Rupprecht versprach, alle Anregungen und Kritikpunkte in seine Arbeit einfließen zu lassen. (Text: Sabine Zenger)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Abend wurde eine Idee geboren, der erste französische Abend des Weidener Kreisverbandes der Frauen Union (FU) war ein voller Erfolg und am Ende stand fest, dass im kommenden Jahr vielleicht eine andere Partnerstadt im Mittelpunkt stehen wird. Die FU Vorsitzende Sabine Zenger freute sich sehr, dass gleich zu Beginn über 50 Gäste den Weg am Samstag ins Pfarrheim Maria Waldrast gefunden hatten. „Ein gelungener Start, um solch ein Fest im Jahresprogramm der FU zu etablieren“, so Zenger. Die Vorsitzende sang zur Eröffnung die Marseillaise unter Begleitung von Hans Dotzler, der auch die musikalische Umrahmung den gesamten Abend übernahm.  Angela Hofmann und die FU Vorsitzende gaben französisches Liedgut zum Besten. Besonders der Vortrag von Joachim Strehl, vom Weidener Städtepartnerschaftsverein über Issy-les-Moulineaux beeindruckte die Besucher. Wer besonders gut aufgepasst hatte, nutzte die Chance beim Gewinnspiel mitzumachen. Den ersten Preis erhielt Monika Fleischmann eine Reise nach Berlin gesponsert von MdB Albert Rupprecht, ein Gutschein für das Sybillenbad der Firma Omnibus Kreuzer als zweiter Preis ging an Christine Winter und ein Gutschein für ein goldenes Frühstück, gestiftet von Stadträtin Dagmar Nachtigall sicherte sich Margarete Schlicht. Trotz der CSU Klausur fanden sich am Abend fast alle Stadträte der CSU und viele Freunde der FU ein. Sogar die Ehrenkreisvorsitzende Maria Schnurrer hatte den Weg zum französischen Abend gefunden. Es gab exzellente Rot- und Weißweine, Quiche und einen französischen Spezialitätenteller. Die Damen der Frauen Union mit Stadträtin Stefanie Sperrer und Schatzmeisterin Karola König hatten zwar alle Hände voll zu tun, aber die Besucher freuten sich schon auf das nächste Fest zu Ehren der Weidener Partnerstädte. (Text: Dagmar Nachtigall)

 

 
Donnerstag, 04.02.2016       19 h       Cafe Mitte            "Mit Power in den Frühling starten"

                                                                                        Die zertifizierte Kräuterführerin, Frau Ulrike Gschwendtner,

                                                                                        erklärt die Wirkung der "Powerkräuter" und reicht zahlreiche 

                                                                                        Kostproben (Tee, Chutneys, Kräuterbutter etc.) 

                                                                                         Unkostenbeitrag 5 €

 

Donnerstag, 10.03.2016       19 h      Vereinsheim Almhütte               Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Referat

                                                                                                             von Frau Sieglinde Schärtl zu "Mammazone"

 

 

Samstag, 09.04.2016         18 Uhr     Pfarrheim Maria Waldrast      Französischer Abend

                                                                                               "La vie est belle" - Das Leben ist schön

                                                                                               Ein Hauch von Issy les Moulineaux

                                                                                               Französischer Wein, kleine Köstlichkeiten

                                                                                               und französische Klänge sorgen für

                                                                                               Urlaubsflair

 

Montag, 09.05.2016          14.30 Uhr   Cafe Mitte                  Muttertagsfeier

 

Donnerstag, 14.07.2016      18.30 Uhr   Postkeller                  Sommergespräch mit MdL, Sylvia Stierstorfer 

                                                                                                Thema: Pflege/Pflegeberufe/Pflegereform

 

Samstag, 23.07.2016                                    Tagesfahrt nach Abendsberg und in die Hallertau (siehe anhängendes Programm)

 

Tagesfahrt der Frauen Union Weiden nach Abensberg und in die Hallertau am Samstag, dem 23.07.2016

Abfahrt:  7.45 Uhr Betriebshof Fa. Kreuzer, Oskar-von-Miller-Str. 17, 92637 Weiden

                8.00 Uhr Bushaltestelle Neues Rathaus

                8.10 Uhr Bhst. Steinige Äcker, Rothenstadt

                8.15 Uhr Sparkasse Rothenstadt

Fahrtverlauf: Fahrt auf der A 93 nach Abensberg.

                        10.00 Uhr Stadtführung in Abensberg

                        12.00 Uhr Mittagessen im Brauereigasthof „Zum Kuchlbauer“

                        13.30 Uhr Weiterfahrt nach Aiglsbach zur Joferbräu, Besichtigung der Hofbrauerei,

                                           Spaziergang durch die Hopfengärten, anschließend Brotzeit

                        Am späten Nachmittag/frühen Abend Heimfahrt nach Weiden

An einem der Standorte wird uns, sofern terminlich letztlich möglich, der Integrationsbeauftragte der Bayer. Staatsregierung, Herr Martin Neumeyer, MdL, zu einer Diskussionsrunde besuchen.

Wir fahren mit einem Reisebus der Fa. Kreuzer (43 Sitzplätze), WC, Kühlschrank.

Der Reisepreis enthält: Busfahrt, Stadtführung, Führung durch die Joferbräu mit Spaziergang durch die Hopfengärten sowie eine deftige Brotzeit.

Reisepreis:          FU-Mitglieder   28 €               CSU-Mitglieder/Mitglieder der Gliederungen   30 €

                             Gäste/Freunde   32 €

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie recht zahlreich an dieser interessanten, aber auch geselligen Tagesfahrt teilnehmen würden!

Bitte melden Sie sich möglichst bald an, spätestens aber bis  zum 10.06.2016!

Anmeldungen an Sabine Zenger, per Mail: sabine-zenger@t-online.de oder telefonisch 0151 70874427

Den Reisepreis können Sie bei den genannten Damen einzahlen oder im Bus entrichten, wir bitten Sie aber sich verbindlich anzumelden, damit die Planungen ordnungsgemäß ablaufen können.

„Die Frauen Union ist eine der aktivsten Arbeitsgemeinschaften in unserer Weidener CSU Familie. Wir Männer würden uns wünschen, dass einfach mehr Frauen in der Politik mitwirken würden“, dies betonte der CSU Kreisvorsitzende Stephan Gollwitzer bei der Jahreshauptversammlung mit Ehrungen des FU Kreisverbandes. Die Veranstaltung leiteten die beiden Stellvertreterinnen Stadträtin Dagmar Nachtigall und Angela Hofmann, da Sabine Zenger leider erkrankt war.

Über die zahlreichen Veranstaltungen der Frauen Union im letzten Jahr berichtete Nachtigall. Sie verlas den Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden. Über den Vortrag von Gollwitzer über seine Zeit im Afghanistan-Einsatz, der Besuch im Fotoatelier von Kerstin Stolberg, zahlreiche Basteltätigkeiten unter der Leitung von Sabine Buchberger oder der Besuch bei Bürgermeisterin Tanja Schiffmann aus Parkstein, wo ebenso das Vulkanmuseum besichtigt wurde. Die Stadtpolitik hatte es den Frauen genauso angetan, hier referierten die FU Stadträtinnen Dagmar Nachtigall und Stefanie Sperrer, die FOS/BOS wurde besichtigt, man Griff das Problem Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung mit Dr. Hausel an und auch das Thema Hospiz wurde durch MdB Barbara Lanzinger beleuchtet.

Zenger betonte in ihrem Bericht: „Näher am Menschen sollte nicht nur ein Slogan sein, sondern aus unserem Herzen direkt in unsere Arbeit einfließen, nur so werden wir Menschen für uns und unsere Arbeit begeistern und binden können“. Besonders freut sich die FU auf ihren geplanten Französischen Abend „La vie est belle -  das Leben ist schön“ am 9. April um 18 Uhr im Pfarrheim Maria Waldrast. Ebenso steht eine große Fahrt am 23. Juli nach Abendsberg an.

Dagmar Nachtigall ging dann noch auf aktuelle Themen ein. „Es darf nicht sein, dass solche Vorkommnisse wie in der Silvesternacht in Köln, durch die Landtagsabgeordnete Anette Karl als selbstverständlich abgetan werden. Wer sagt wir Frauen sind es gewohnt sexuell in der Arbeit belästigt zu werden, solche Aussagen sind falsch und nicht dienlich“. Nachtigall betont, dass so etwas unter Strafe stehen würde und so etwas in der modernen Arbeitswelt nicht vorkommen darf. „Frauen dürfen keine Angst haben von wem auch immer sexuell belästigt zu werden, darum muss sich der Deutsche Staat und die Politik kümmern“.

Ebenso ging Stephan Gollwitzer in seinen Grußworten auf die Vorfälle in Köln ein: „So etwas darf nie wieder vorkommen“. Erschreckt zeigte er sich, dass es bereits fünf Drogentote in Weiden seit Beginn des Jahres gegeben hätte. „Dieses Thema dürfen wir als Politiker nicht ausblenden, hier gibt es genug Präventionsarbeit zu leisten“. Die CSU sei der Prügelknabe für das Betreuungsgeld gewesen. „Ich verstehe das nicht als Herdprämie, wir müssen den Menschen klar machen dass es die freie Entscheidung der Eltern sein muss ihr Kind zu Hause in den ersten Jahren zu betreuen“.

Zur Stärke der AfD meinte der Kreisvorsitzende, dass man über diesen Verein reden sollte. „Wir müssen mit ihnen den Dialog in Sachthemen suchen“. In Hinblick auf die Stadt Weiden vermisste Gollwitzer klar Visionen und er unterstrich, dass in Weiden mit der OTH soviel Potential vorhanden sei, gerade in der Medizintechnik, dass man bald auch von diesem Wirtschaftszweig Made in Weiden sprechen wird.

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch überbrachte die Grüße der Fraktion und betonte, dass man den Rattenfängern wie der AfD, die Themen nehmen müsse. „Der große Verdienst unserer Frauen Union ist es, dass wir Weidener bei der Frauenqoute deutlich über dem Bayernschnitt von 21 % liegen, nämlich bei 30 Prozent! Der große Verband Neustadt und Tirschenreuth liegt unter 20 Prozent. Dafür danken wir unseren Frauen“. (Text: Dagmar Nachtigall)

Geehrt wurden an diesem Abend für:

40 Jahre: Sabine Buchberger, Regina Eckl
35 Jahre: Maria Hammer
25 Jahre: Reinhilde Blaim
20 Jahre: Dr. Bärbel Troidl, Margit Weitensteiner
15 Jahre: Andrea Hegner, Elke Richter
10 Jahre: Brigitte Marx

Sauer macht lustig, und bitter macht einen flachen Bauch. Ulrike Gschwendtner, zertifizierte Kräuterführerin,  verriet warum: "Bitter bremst die Lust auf Süßes. Dies war nicht die einzige interessante Erfahrung der Damen, die an diesem interessanten „Kräuterabend“ der Frauen Union Weiden teilnahmen.

Kreisvorsitzende Sabine Zenger, begrüßte an diesem Abend über 30 Damen und zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass am „Weiberfasching“ die Veranstaltung der Frauen Union eine derart hohe Resonanz erfuhr.

Es gab reichlich zum Probieren für die Mitglieder der Frauen-Union im "Café Mitte". Denn gegen alles sei ein Kraut gewachsen. Brennnessel sei am besten auf alten Dachböden aufgehoben , hier könne sie langsam trocknen. Wer beim Sammeln von Brennesseln einmal richtig von ihnen „gestochen“ würde, hätte so die beste Rheumaprophylaxe, so die Expertin.  Birkentee hingegen sei gut für die Nieren. Zu Öl verarbeitet, erweise sich die Birke als hautstraffend. Schon die alten Germanen hätten Birkenöl bevorzugt, die Schönheit spielte also schon immer eine Rolle.
Die Birke sei rundherum verwendbar. Zum einen habe sie antiseptische Wirkung, zum anderen sei das Holz geeignet, Brot haltbarer zu machen. In Osteuropa werde Birkenholz nach wie vor verwendet. Man könne die Birke auch anzapfen und ihr Flüssigkeit entziehen. Aber Vorsicht: "Der Baum kann bei unsachgemäßer Anwendung eingehen." (Text: Sabine Zenger)