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Feiern für Förderverein

Dackeldorffest: CSU will Unterstützerkreis für Pfarrheim-Neubau starten

„Kirche und Pfarrgemeinde sind eine bayerische und eine deutsche Leitkultur“: So formulierte es Roland Steger, der CSU-Ortsvorsitzende im Lerchenfeld, bei der Eröffnung des CSU-Dackeldorffestes, das nach dem Familiengottesdienst vor dem Westportal der Stadtpfarrkirche Herz Jesu mit einem Weißwurstessen startete. Hintergrund der Feier. „Es ist angedacht, einen Förderverein für den Pfarrheim-Neubau zu gründen.“

Der Erlös aus dem Dackeldorffest sollen den Grundstock für den Verein bilden. Pfarrvikar Andreas Reber bezifferte die Baukosten des Pfarrheims, das auf dem Gelände des Pfarrgartens und des angrenzenden Kinderspielplatzes entstehen werde, auf 1,4 Millionen Euro. Architekt sei Manfred Schwemmer. 45 Prozent der Kosten trage die Diözese Regensburg. Für die restlichen 55 Prozent müsse die Pfarrgemeinde selber aufkommen. „Da müssen wir bis Weihnachten Weißwürste essen“, schmunzelte der Geistliche. CSU-Fraktionschef und Mitglied der Kirchenverwaltung, Wolfgang Pausch („uns Pauschs gibt es in Frauenricht seit 1650“) sprach von einem Herzensanliegen der Pfarrei. 

Es fehle der Pfarrgemeinde und dem kompletten Ortsteil mit dem Wegfall des alten Pfarrheims einfach ein Versammlungsort. Deshalb sei der geplante Neubau auch ein gemeinsames Projekt der Stadt Weiden und der Pfarrei. Dass es den Spielplatz weiterhin geben soll, sei Teil einer vertraglichen Vereinbarung. Man werde das Pfarrheim unter 400 Quadratmeter Nutzfläche halten. Dies sei möglich, weil der Bibelsaal unter der Pfarrkirche weiterhin genutzt werde. Nach den großen Ferien soll der Förderverein gegründet werden. Übrigens für all, die sich nicht mehr erinnern können: „Dackerldorf“ nannten die Bürger ab Ende des 19. Jahrhunderts eine Häuserreihe im Lerchenfeld. (Text: Helmut Kunz)