MIT DABEI SEIN - MIT GESTALTEN! CSU Kreisverband Weiden


Vorstandschaft des Ortsverbandes Neunkirchen-Frauenricht

    Ortsvorsitzender:              Norbert Uschald

    Stellv. Ortsvorsitzender:   Hans Dotzler
    Stellv. Ortsvorsitzender:   Robert Müllbauer

    Schatzmeister:                 Kurt Haas

    Schriftführer:                    Winfried Siller

   Kassenrevisoren:              Hans Heinrich
                                             Hans Kohl

Beisitzer

    Georg Forster
    Heinz Petz
    Maria Siller
    Anita Uschald
    Engelbert Wiesnet


 

Ortsvorsitzender und Fraktionsbeirat Norbert Uschald hat mit seiner Vorstandschaft zum jährlichen Bockbierzoiglausschank nach Neunkirchen eingeladen. Mit viel Wissen über den Zoigl begrüsste Norbert Uschald die zahlreichen Gäste und den Schirmherrn – Kreisvorsitzenden Stephan Gollwitzer.

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer freute sich, Schirmherr von dieser traditionellen Veranstaltung sein zu dürfen und dankte der Vorstandschaft und dem Vorsitzenden für Ihr Engagement im Ortsteil und die Ausrichtung des jährlichen Zoigl Festes. Tradition und Werte, betonte Gollwitzer, sind der Christlich Sozialen Union sehr wichtig. „Bayern – christlich geprägtes Land“ Bayern und der christliche Glaube gehören zusammen seit der Römerzeit und was wäre das für ein Land, ohne Kirchen und Klöster, ohne christliche Bräuche, ohne Georgiritt, Pfingstritt, und Leonardiritt, ohne Herrgottswinkel und Gipfelkreuze, ohne Osterbrunnen, Kirchweih und Martinsgans? Was wäre das für ein Land?

Gollwitzer betonte, mit der CSU bleibt Bayern ein christlich geprägtes Land. Wir in Bayern richten unser Leben auch zukünftig nach dem christlichen Kalender aus. Wir feiern Weihnachten, Ostern, Pfingsten und machen einen Sankt-Martins-Umzug.

Christliches Menschenbild, christliche Soziallehre – daran orientieren wir uns. Wir sind für den Dialog der Kulturen. Aber das heißt nicht, dass wir uns auf halbem Weg in der Mitte treffen. Bayern bleibt christlich!

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer bemängelte bei dem Thema Mindestlohn, die handwerklichen Fehler bei der Umsetzung welche Bundesarbeitsministerin Nahles gemacht hat. Frau Nahles hat dem Bürokratie Irrsinn freien Lauf gelassen und die Auswirkungen in vielen Bereichen nicht zu Ende gedacht (Rechtsunsicherheit Transitverkehr, Offene Fragen Vereine, gemeinnützige Tätigkeiten…). Die CSU stehe zu dem Mindestlohn – aber nur zu einem Mindestlohn mit einem Mindestmaß an Vernunft in der praktischen Umsetzung.

Ein weiteres Thema war die Regelung der Erbschaftssteuer. Die CSU hält an der Regionalisierung der Erbschaftssteuer fest. Am 19. Februar wurden in Berlin informell die neuen Vorschläge des Bundesfinanzministers zur Reform der Erbschaftssteuer bekannt. Diese Vorschläge gehen mit keinem Wort auf die Forderung der CSU ein, die Regelung der Erbschaftssteuer den Ländern zu übertragen. Die Erbschaftssteuer ist eine Steuer, die ausschließlich in die Länderkassen fließt. Deshalb sollten künftig die Länder selbst den gesetzlichen Rahmen bestimmen.

Zum wiederholten Mal sind die gesetzgeberischen Maßnahmen des Bundes über die Erbschaftssteuer vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig beanstandet worden. Hier setzt sich die CSU weiterhin für die Regionalisierung der Steuer ein.

Mit gutem Zoigl und einer Auswahl an Bayerischer Brotzeitspezialitäten war es wieder ein unterhaltsamer und schöner Abend bei dem CSU Ortsverband Neunkirchen. (Text: Stephan Gollwitzer)